12 von 12 | Mai

Mittwoch, 13. Mai 2015

Schon am Vorabend dachte ich daran und legte meine Kamera bereit: Der 12.! So schaffte ich es diesmal - auch wenn zwischendurch über lange Zeit kein Bild entstand - insgesamt zwölf Bilder meines Tages zu machen. Da ich jedoch abends viel zu müde war, um sie noch hochzuladen, gibt es sie heute am 13...

Nicht der Wecker riss mich und den Liebsten heute aus dem Schlaf, sondern der Paketboe. Leider war's nur ein Päckchen für die Nachbarn... Aber da wir schon einmal wach waren, konnten wir auch aufstehen. Ganz oben auf der To-Do-Liste heute: 12 von 12. Mit Ausrufezeichen!

Noch vor dem Frühstück gab es heute Sport für mich. Das kommt selten genug vor, aber manchmal komme ich doch auf die Idee. An sich nicht schlecht, denn so hatte ich das für den Tag bereits erledigt. Zum Frühstück gab es dann neben Tee und Toastbrot einen wunderbar leckeren Himbeer-Orangensaft-Bananen-Blaubeer-Joghurt-Smoothie. Schmeckte schon nach Sommer.

Arbeiten musste ich erst mittags, also blieb noch genug Zeit die kleinen Kuchen für den abendlichen Besuch mit Schokolade zu überziehen. Es handelte sich um einen etwas verunglückten aber leckeren Schneewittchenkuchen - doch statt Vanillecreme mit Käsekuchen und die Kirschen ersetzt durch Himbeeren. Danach blieb noch Zeit um aufzuräumen, ehe ich losmusste.



Mit dem Fahrrad zur Arbeit: Wunderbar! Ich bin viel schneller als mit der Straßenbahn, kenne einen Weg, der nicht so sehr befahren ist und habe, vor allem abends, eine schöne Aussicht. Mal abgesehen von meinem tollen Fahrrad... An der Arbeit dann alles wie immer. Aber vier Stunden heute gehen ja schnell rum, noch schneller mit dem Wissen, dass danach sechs(!) freie Tage auf mich warten. So ein Glück.


Zehn Minuten vor Feierabend begann es ganz schrecklich zu regnen, als ich jedoch zur Tür heraustrat, schien gerade ein bisschen die Sonne. Ich schaffte es endlich mal, auf meinem Heimweg bei der Fahrt über die Brücke ein Foto zu machen - ich liebe diese Aussicht und bei so tollen Wolken natürlich noch mehr. Kurz nach meiner Ankunft kam dann auch meine liebste Brieffreundin zu Besuch und wir aßen gemeinsam Kuchen und unterhielten uns über alles mögliche. Noch dazu schaffte ich es endlich, ein lange ersehntes Kleid zu kaufen. Davon gibt's dann hoffentlich auch bald mal Bilder hier...


Den Abend ließen wir zu viert ausklingen, nicht nur mit Kuchen sondern auch mit Nudeln und einer Paprika-Zucchini-Tomaten-Sauce dazu. Es war richtig schön und hat so gut getan. Gegen halb eins lagen der Liebste und ich müde und zufrieden im Bett. Er musste heute um vier Uhr aufstehen, ich durfte zum Glück ausschlafen...



Mehr 12 von 12 gibt's wie immer bei Caro

Liebe Mama,

Sonntag, 10. Mai 2015

zwar sage ich dir so oft es geht, wofür ich dir dankbar bin und so einen 'besonderen' Tag brauchen wir eigentlich nicht - aber andererseits eignet er sich auch wunderbar dazu, dir wieder einmal zu schreiben.
Danke dafür, dass genau du meine Mama bist.
Danke für all meine Lieblingsgerichte, die du mir gekocht hast. Danke dafür, dass du bei meinen Umzügen mitgeholfen hast und in Berlin noch am Abend vor dem Einzug das Bad geschrubbt hast, damit ich nach dem anstrengenden Umzug baden konnte. Danke dafür, dass meine Freundinnen und ich immer in der Küche sitzen konnten, ohne dass du dich eingemischt hast. Danke, dass ich dein Auto und deinen Trockner nutzen darf, danke für all die Einladungen auf deinen Balkon, um mit dir gemeinsam Waffeln zu essen. Danke dafür, dass du meinen Liebsten so sehr liebhast und meinen Ex-Freunden nie das Gefühl gabst, dass du sie nicht mochtest. Danke für die gemeinsamen Urlaube, in denen wir so viel Zeit füreinander hatten. Danke für all die Gespräche mit Herbert und das Kaffeetrinken mit Wilma. Danke für deine Umarmungen, für's Vorlesen und Gesundpflegen. Danke für deine Gutenachtlieder und die morgende in Gesellschaft. Danke dafür, dass du mich immer unterstützt, mir hilfst, mich aber auch einfach machen lässt. Danke, dass du mir vertraust.
Du hast mir beigebracht, dass es sich lohnt, für sich selbst zu kämpfen und für das, was einem wichtig ist. Du hast meinen Bruder und mich immer verteidigt und an uns geglaubt. Du hast uns nie heimlich kontrolliert. Du warst diejenige, die mir in meinen Jahren als Gothic die Haare schwarz färbtest und dann dabei warst, als ich mir einen Pixiecut schneiden ließ. Du hast mir immer den Freiraum gegeben, den ich brauchte. Du hast mir die Liebe zu Büchern gezeigt und dass man mehr als eine Sache mögen kann. Mit dir kann ich nächtelang diskutieren und mich am nächsten bei irgendwelchem Schund im Fernsehen kaputtlachen. Wir können gemeinsam dasitzen und schweigend lesen, oder ununterbrochen lesen. Du erzählst mir immer wieder alte Geschichten von meiner Oma oder dir und es wird nie langweilig. Du zeigst mir unsere Familiengeschichte. Du gehst deinen Weg und stehst dafür gerade, wenn es mal nicht rund läuft. Ich könnte dich immer anrufen - sofort wärst du da.
In vielen Dingen ähneln wir uns, in manchen sind wir ganz unterschiedlich. Vieles möchte ich von dir noch lernen und ganz viel bewundere ich an dir...
Dass du so ehrlich bist - aber nie verletzend. Dass du weißt, wann du schweigen kannst und wann du reden musst. Dass du Menschen so wunderbar einschätzen kannst und dir nichts vormachen lässt. Dass du Dinge nicht so nah an dich heranlässt, dass sie dich verletzen. Dass du mich immer liebhast, egal was ich auch tue. Dass du mich so annimmst wie ich bin - als eigenständigen Menschen und nicht Verlängerung von dir. Dass du mir Mut machst, meinen Weg zu gehen. Dass du mir sagen kannst, wenn du stolz bist auf mich; aber auch, wenn du weißt, dass ich etwas besser könnte. Dass du mich anfeuerst, mich motivierst und auch tröstest, wenn etwas mal nicht klappt. Dass du so realistisch bist und trotzdem ganz viel planen und träumen kannst. Dass du an dich glaubst, auch wenn irgendwelche Menschen dir etwas anderes einreden wollen. Dass du für deine Freunde und Familie alles tun würdest.
Ich hab' dich lieb, meine Mama!



Auszeit

Samstag, 9. Mai 2015

Es gibt so Wochen, in denen die To-Do-Liste endlos lang ist und in der man bereits am Mittwoch völlig erschöpft von Arbeit und Uni ist und nicht weiß, wie man den Rest der Woche überstehen soll. So eine Woche liegt hinter mir, doch ich habe es geschafft, mir am Donnerstag eine Auszeit nur für mich zu nehmen. Ich fuhr in einen meiner liebsten Stadtteile, bummelte dort durch die Straßen, besuchte den ein oder anderen Laden und gönnte mir eine Badebombe und eine Handcreme - und noch dazu wanderten direkt die ersten Kleinigkeit für den Geburtstag des Liebsten in meine Tasche.
Kurz bevor ich nach Hause fuhr, aß ich noch in einem schönen kleinen Slow-Food-Laden; es gab Reis, Linsen und frisches Gemüse, dazu noch etwas zu trinken und Papadam.
So gestärkt und entspannt fuhr ich dann nach Hause und nahm mir fest vor, mit der nächsten Auszeit nicht wieder so lange zu warten!







Ein kleiner Rückblick.

Montag, 4. Mai 2015

Huch, wo ist der April geblieben? Es gäbe so viel zu schreiben und zu erzählen. Vom Brieffreundinnentreffen, von wichtigen Plänen, von der Uni, der Arbeit, ... Aber die Zeit dazu konnte ich mir bisher einfach nicht nehmen.
Ich hoffe da sehr auf den Mai, der durch die vielen Feiertage vielleicht etwas ruhiger wird.

Einen kleinen Rückblick wollte ich aber dennoch schreiben, denn im April habe ich endlich meine Brieffreundin getroffen und es war so schön!
Was hatte ich Angst. Davor, dass sie mich nicht mag, dass ich sie nicht mag, dass der Liebste sie und/oder ihren Freund nicht mag.
Doch all die Ängste waren ganz unbegründet, denn als wir uns auf einem Mittelaltermarkt zum ersten Mal trafen, fielen wir uns gleich um den Hals. Es fühlte sich einfach an, als sei sie eine Freundin, die ich lange nicht gesehen habe. Genau richtig.
Wir verbrachten einen wunderbaren Tag, redeten ganz viel und am Ende hatte ich einen Sonnenstich und sie und der Liebste Sonnenbrand. Das kann meine schöne Erinnerung jedoch nicht trüben.
Gleich in der Woche darauf sollten wir uns wiedersehen, bei einem Theatertreffen. Uns war die Zeit viel zu kurz und so freute ich mich, dass sie zusagte, als ich sie anschließend noch zu uns nach Hause einlud.
Und in der vergangenen Woche sahen wir uns ganze drei Mal! Unser Gesprächsstoff wird nicht weniger, ganz im Gegenteil. Und schreiben tun wir uns auch noch (meine Befürchtung war ja zwischenzeitlich, dass wir das Schreiben gar nicht mehr 'brauchen', wenn wir uns öfter sehen). Letzte Woche Dienstag waren wir gemeinsam beim Chor, am Freitag gingen wir zusammen ins Kino und am Samstag... Hachja. Darüber mag ich noch nicht schreiben - das muss noch etwas warten.
Jedenfalls verbrachten wir dann spontan auch den Abend zusammen, es gab leckeres Essen und wir saßen lange zusammen.

Außerdem begann im April mein zweites Mastersemester und ich habe vier wirklich gute Kurse. Ich bin froh, dass das alles so geklappt hat, nur die beiden Hausarbeiten aus dem ersten Semester wollen endlich geschrieben werden, aber da komme ich noch nicht so richtig voran. Vielleicht muss ich mir mal wieder einen Schreib-Lese-Plan machen, um wirklich endlich etwas zu schaffen. Mit etwas Disziplin lässt sich das gut mit der Arbeit vereinbaren.
Da wird es auch immer besser und ich denke, dass ich mich wirklich dort eingelebt und mich daran gewöhnt habe. Es dauert ja immer ein wenig, aber inzwischen bekomme ich nicht mehr nach vier Stunden Kopfschmerzen oder bin einfach nur müde - zumindest nicht immer.

Im Mai möchte ich...

Montag, 4. Mai 2015


  • ganz viel planen und entscheiden und hoffentlich wichtige Post bekommen.
  • den Geburtstag des Liebsten planen.
  • hoffentlich die ersten Erdbeeren pflücken.
  • Rhabarberkuchen backen
  • eine Kommode restaurieren, sodass sie ins Schlafzimmer passt.
  • kein Geld für unnötige Dinge (wie Kleidung, Deko, Schnickeldi) ausgeben.


Im April habe ich...


    • eine wunderbare Osterzeit mit Familie und Freunden verbracht.
    • meine Brieffreundin gleich mehrmals getroffen!
    • alle Pläne über den Haufen geworfen und eine wichtige Entscheidung mit dem Liebsten gemeinsam getroffen.
    • an einem Theatertreffen teilgenommen und ein Chortreffen besucht - beides war wundervoll.
    • einige neue Rezepte ausprobiert.



    [Eine tolle Idee von Frische Brise]

    Der Vermieter

    Samstag, 18. April 2015

    Im allgemeinen liebe ich unsere Wohnung. Sie ist groß und hell, hat eine wunderbare Zimmeraufteilung, eine große Wohnküche und eine Badewanne. Das Schlafzimmer geht zum Garten raus, ist schön ruhig und auch im Sommer nicht zu warm. Das ist nur eine Sache...
    Unser Vermieter. Ich habe ja immer mal wieder über ihn berichtet, er ist ziemlich verplant, macht sich um wenige Dinge wirklich Gedanken und lebt so in den Tag hinein. Das kann er natürlich alles machen, es ist schließlich sein Leben. Aber er ist eben auch so, wenn es um das Haus, wenn es um unsere Wohnung geht.
    Für mich ist diese Badezimmer-Geschichte inzwischen so verworren und durcheinander aber ich versuche mal, es ganz simpel herunterzubrechen. In der Hoffnung, dass ich dann erst einmal wieder mit dem Thema abschließen kann.
    Im September 2014 kamen Bauarbeiter. Der Vermieter baut gerade das Dach zu einer Wohnung aus und dafür müssen natürlich auch Wasser- und Gasleitungen verlegt wurden.
    Also machte man in unser Badezimmer zwei Löcher. Eines in die Decke, nach oben ins Dachgeschoss. Eines in den Boden, nach unten zum Vermieter und von dort aus in den Keller. Danach geschah sehr lange nichts.
    Im Dezember 2014 sollten wir über Weihnachten Besuch bekommen. Dieser Besuch wollte nicht gerne den Vermieterkindern beim spielen (und hochrufen - ja, das haben sie gerne getan) zuhören, während er auf der Toielette saß. Wir setzten also dem Vermieter eine Frist und bis zum 21. 12. waren beide Löcher zu und die Bauarbeiten in unserer Wohnung abgeschlossen.
    Oben und unten ging es schleppend voran, mal war jemand da und das Wasser wurde (unangekündigt) für vier Stunden abgestellt. Mal geschah mehrere Wochen überhaupt nichts.
    Wir waren leidlich zufrieden denn unser Badezimmer war inzwischen schöner als vorher und wir hatten weitestgehend unsere Ruhe.
    Soweit so gut. Nun gibt es aber noch einen zweiten Handlungsstrang in dieser Geschichte.
    In unserem Badezimmer hatten wir einen eigenen Gaszähler und einen Boiler für unser Warmwasser. Beides wurde ausgebaut. Der Stromzähler blieb wie gehabt im Keller und für Warmwasser und Heizung sollten wir einen Wärmezähler bekommen.
    Am 4. Dezember 2014 wurde unser Gaszähler ausgebaut. Alles kein Problem, so sagte man uns. Der Zähler werde nun zu den Städtischen Werken gebracht, dann bekämen wir Bescheid über die Abmeldung und in der Zwischenzeit würde der neue Wärmezähler eingebaut. So müssten wir künftig nur noch den Strom selbst an die Städtischen Werke zahlen, das Gas würde über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet.
    Heute haben wir den 18. April 2015. Bisher wurde weder der alte Gaszähler abgemeldet, noch ein Wärmezähler eingebaut. Der Vermieter hat also den gesamten Winter hindurch für uns die Heizkosten gezahlt. Bisher hat ihn das wohl nicht gekratzt, doch heute fielen dann so (Halb-)Sätze wie "die Gaskosten aufteilen" und "sich schon einig werden".
    Und ganz ehrlich? Ich finde das einfach unfassbar. Wir haben unseren Vermieter insgesamt fünf Mal auf den Wärmezähler angesprochen (einmal in jedem Monat) und drei Mal selbst bei den Städtischen Werken angerufen.
    (Dort versicherte man uns, dass wir wirklich nichts abmelden könnten, ja nicht einmal dürften. Wir sollten darauf warten, bis man den Gaszähler für uns abmelde. So lange sollten wir allerdings unseren Abschlag weiterzahlen.)
    Ich kann verstehen, dass unser Vermieter sehr viel Geld ausgibt für den Ausbau und dass er nicht noch unser Gas mitzahlen möchte. Aber ganz ehrlich? Es macht mich wütend.
    Denn ich habe mich um alles gekümmert, ganz oft erinnert und so viel wie möglich selbst übernommen.
    Und wenn er seinen Hintern nicht hochkriegt, dann werde ich das nicht zu meinem Problem machen. Wenn er Geld möchte, muss er sich mit der Heizungsfirma auseinandersetzen, die einfach nicht fertig wird und seine Anweisungen nicht beachtet.
    Es macht mir nur einfach ein schlechtes Gefühl, dass er mir nun das Gefühl vermittelt, ich wolle ihn über den Tisch ziehen. Weil das einfach nicht wahr ist.
    Dass wir noch immer keine Abrechnung (ja nicht einmal eine Ablesung) für unsere Nebenkostenabrechnung für 2013 haben, passt da einfach nur dazu.

    Momentan haben der Liebste und ich den Blick auf eine Wohnung geworfen, die vielleicht in diesem Jahr irgendwann frei wird. Mit einem ordentlichen Vermiter (den kenne ich nämlich schon), der weiß was er tut. Bei dem man regelmäßig eine Nebenkostenabrechnung erhält. Und dem nicht alles egal ist.

    Bis dahin, so habe ich mir vorgenommen, werde ich mich stur stellen. Wenn unser Vermieter Geld haben möchte, dann soll er
    1) uns zuerst einmal die Nebenkostenabrechnung für 2013 aufstellen. Im Anschluss die für 2014 und erst im nächsten Jahr die für 2015
    2) mir nachweisen, wie hoch mein Gasverbrauch in der Zeit tatsächlich war. Falls er das nicht kann, ist es nicht mein Problem.
    Ich werde jedenfalls keine Pauschale an ihn bezahlen, nur damit er zufrieden ist und Ruhe gibt.
    Und zur Not werde ich mal zum Mieterschutzbund gehen und denen dort die Problematik erklären. Oder es zumindest versuchen...

    12 von 12 | April

    Sonntag, 12. April 2015

    Heute ist der 12. April und ich habe daran gedacht. So begann der Tag schon einmal sehr gut.


    Ich erwache um acht Uhr und beschließe - eigentlich entgegen meiner Natur - direkt aufzustehen. Der Liebste bleibt noch im Bett, während ich mich um die Wäsche (sozusagen ein Sonntagsritual), den Geschirrspüler und so dies und das kümmere.


    Auch immer dabei: Gewaschene Wäsche in den Schrank räumen. Und weil ich so nett bin, gibt's von mir heute auch Frühstück! Zitrone-Mohn-Pancakes mit Ricotta nach dem Rezept von flowers on my plate. Superfluffig sind sie und noch dazu dank Zitrone sehr frühlingshaft. Und satt machen sie auch... Das ist auch wichtig, denn heute geht es zum Flohmarkt!



    Da ist es wirklich schön, besonders gut gefallen mir diese Flaschen auf dem Bild. Ich halte mich aber zurück und entscheide mich für ein Buch (eine alte Ausgabe von Ronja Räubertochter mit ganz vielen tollen Bildern) und einen Schmetterling.


    Weil das Wetter so schön ist, essen wir anschließend noch ein Stück Torte (bei mir: Erdbeer-Sahne, hmmm!) und gehen danach in den Park. In einen, in dem ich in meiner Kindheit ganz oft war. Es ist schön, hier zu sein und sich an so manche Geschichte zu erinnern.


    Auch als wir nach Hause kommen, scheint die Sonne nach wie vor, also setzen wir uns noch ein bisschen bei meiner Mama auf den Balkon und trinken einen Tee. Immer dabei - wie schon den ganzen Tag -: meine neuen Schuhe. Sie sind nicht nur unglaublich bequem sondern auch noch sehr hübsch, also die perfekten Frühlingsschuhe


    Der Liebste gibt morgen sein erstes Seminar und um seine Aufregung etwas zu dämpfen, besprechen wir noch einmal gemeinsam was, wann, wie gemacht werden soll. Ein paar Sachen werden geändert, manches verschoben.
    Ein Bild fehlt noch: Unser Abendessen. Das mache ich jetzt mal und dann gibt's davon (Bolognese-Sauce) natürlich auch noch ein Bild!




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    Ostern | 2015

    Dienstag, 7. April 2015

    Ostern war in diesem Jahr wirklich schön, entspannt und gefüllt mit Freude, Freunden und Familie.
    Meiner Brieffreundin schrieb ich vor einiger Zeit dazu:

    Mit Ostern verbinde ich viele schöne Erinnerungen, fast mehr als mit Weihnachten. Bei uns wurde das immer sehr ritualisiert gefeiert: Am Gründonnerstag mit grüner Sauce, Kartoffeln und Ei. Dann ging es am Karfreitag zu meinen Großeltern, wo es Fisch, Kartoffelsalat und zum Nachtisch den allerersten Erdbeerkuchen des Jahres gab. Sonntags wurde dann meistens bei uns mit leckerem Essen gefeiert. Wenn meine Großeltern zum Mittagessen noch nicht da waren (was fast nie vorkam), kamen sie zu Kaffee und Kuchen. Meine Oma versteckte Osterkörbchen draußen für uns, die wir suchen durften. Und außerdem backte sie für jedes ihrer fünf Enkelkinder ein Osterlamm mit weißer oder dunkler Schokolade überzogen. Beim Liebsten und mir sieht das in diesem Jahr so aus, dass es Gründonnerstag grüne Sauce bei uns gibt, am Freitag macht meine Mama Fisch mit Kartoffelbrei und Salat und am Sonntag würden der Liebste und ich gern wieder in den ganz frühen Ostergottesdienst gehen.
    Da waren wir auch im letzten Jahr und es war unglaublich schön. Vor der Kirche brannte ein Osterfeuer und alle bekamen eine Kerze, die sie mit an den Platz nehmen konnten. Die Kirche war nur von Kerzen erhellt und so konnte man während des Gottesdienstes sehen, wie der Himmel langsam heller wurde.
    Kochen wird meine Mama und am Montag ist ja unser Osterbrunch. Samstag oder Sonntag geht es dann auch noch bestimmt auch noch raus, frische Luft schnappen, gemeinsam Zeit verbringen und entspannen.
    Zudem haben wir von Freitag bis Montag ja Besuch aus Berlin und der freut sich auch schon auf Ostern mit und bei uns.

    Unser Besuch kam ganz pünktlich am Freitag an und ich fand die gemeinsame Zeit wirklich schön. Wir konnten ganz viel unternehmen und das Wetter war viel besser als von uns erwartet.




    Mein Nest war dieses Jahr ein schwarzes Metalltablett, welches ich unglaublich schön fand. Dazu gab es eine Schokoladenform, eine alte Postkarte, frisch gerahmt, Schuhe, die ich schon lange haben wollte, einen Kurzzeitmesser und außerdem (nicht mit auf dem Bild) ein paar Süßigkeiten, ein Kleid (vom Liebsten - es ist wunder-wunderschön) und ein Hörbuch.
    Unser Brunch war ebenfalls ganz toll und ging bis in den späten Nachmittag hinein. Es gab ganz viel zu Essen (unter anderem Mini-Möhren-Guglhupfe, einen Buttermilch-Kardamom-Zopf und selbstgebackenes Weißbrot), die Küche bot genug Platz und unser Besuch brachte noch Kuchen vom Vortag mit.
    Den Tisch deckte ich bereits am Abend zuvor mit ganz vielen Blumen und einem Stück Tapete als Tischläufer. Außerdem hatte ich in den letzten Wochen Eier gesammelt und weiß angesprüht; diese hingen nun an frisch geschnittenen Zweigen.






    Am Abend spürte ich dann sehr stark, wie müde ich mit einem Mal war. Die letzten Tage waren auf jeden Fall sehr anstrengend und ich brauche gefühlt ganz viel Schlaf. Stattdessen steht heute noch Arbeit an - aber es sind bloß vier Stunden und ich kann endlich, endlich mit Elsa (meinem neuen Fahrrad) fahren, weil nun ein Korb angebracht ist, ich ein Schloss dafür besorgt habe und weil das Wetter so gut ist, dass ich auch heute Abend um 20.00 Uhr noch Fahrrad fahren kann.
    Donnerstag und Freitag habe ich frei und noch nicht allzuviel geplant. Und am Samstag steht dann zum letzten Mal bis September ein Wochenend-Dienst an der Arbeit an.
    Hach, und Montag geht die Uni wieder los. Ich freue mich sehr darauf, habe aber auch das Gefühl, die vorlesungsfreie Zeit gar nicht wirklich gut genutzt zu haben.
    Aber noch ist sie nicht um und ein bisschen was gibt es auch noch zu tun.

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